Das Kreppband

Howdy CO₂-Cowgirls and -Cowboys! 

Einen guten Vorschlag für mehr kreative Zielgestaltung hat Whynot Burp beigesteuert: Kreppband. Damit lässt sich aus einem Rudel Dosen schnell und einigermaßen umweltschonend viel Phantasievolles gestalten.

Ganz gleich, ob Ihr für ein Szenario zwei fixierte Dosen als unbesiegbaren Bären braucht oder ob Ihr aus drei Konserven eine Bahnschranke gestalten wollt, die es durch Beschuß zu öffnen gilt, mit einem halben Meter des Malerbands ist die Arbeit schnell getan. Moshe Silvergun friemelt damit auch mal Konstruktionen wie eine baumelnde Kirchturmglocke zusammen, die es zu High Noon mit einer Salve zu leuten gilt.

Ich finde Kreppband ist eine gute Sache, denn es ist nicht ganz so künstlich wie andere Klebebänder und es lässt sich über zwei Objekte spannen: drei, vier Zentimeter auf einer Dose aufkleben, dann sanft, aber bestimmt das Band ziehen, die nächste Dose anlegen und das Band andrücken - fertig! Das Band zieht beide Bleche fest aneinander. Damit kann man ganz schön stabile Dinge basteln.

Ein Schießspiel, das ich witzig finde: Kreppband einer Seite einer Dosenöffnung sowohl innen wie auch außen aufkleben. Eine zweite Dose, Öffnung nach unten, an den beiden Klebestreifen sowohl innen als auch außen befestigen. So entsteht eine Art Scharnier. In die Dose nun ein Papierziel setzen. Das sieht dann etwa so aus. Zum Schluss die untere Dose auf einer Unterlage fixieren, wieder mit Kreppband. Oder einfach mit Sand füllen.

Wird jetzt die obere Dose am oberen Rand bis mittig getroffen, so klappt sie nach hinten um und gibt das Papierziel preis, das natürlich in Folge wieder schnell getroffen werden soll. Wenn man auf diese Art mehrere Dosen mal mit, mal ohne Papierziel präpariert, dann hat man jede Menge Schießspiel mit wenig Aufwand und zu nur geringen Kosten.

So long and Goodbye, Suitcase-Bronco

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